Sport
weiter
denken.
Grenzen sprengen, Vielfalt verankern:
Für eine geschlechtergerechte
Schweizer Sportkultur.
NETZWERK KICK-OFF – 02. DEZEMBER 2026 IN ZÜRICH – JETZT ANMELDEN | NETZWERK KICK-OFF – 02. DEZEMBER 2026 IN ZÜRICH – JETZT ANMELDEN

Hallo Zusammen
Was lange währt … – wird endlich Tatsache: «Sport beyond Limits» steht in den Startblöcken.
Es geht um eine wissenschaftlich fundierte und zugleich sportpraxisorientierte Unterstützungsplattform für Menschen, die sich für einen geschlechtergerechten und diskriminierungskritischen Sport einsetzen (wollen). Im Angebot stehen Vernetzung und Austausch sowie Unterstützung in Form von fachlicher Wissensvermittlung und Beratung/Begleitung bei der Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt im Sport.
ANMELDEFORMULAR
NETZWERK-KICK-OFF IN ZÜRICH
Zusammen mit dem Sportamt der Stadt Zürich und unterstützt durch die Stiftung Mercator Schweiz organisieren wir einen ersten Netzwerkanlass für alle Menschen, die sich für die Themen Geschlechtergerechtigkeit und Diversität im Sport interessieren, am 02. Dezember 2026 in Zürich. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten jedoch um Anmeldung über das untenstehende Formular.
Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch!
WANN & WO
02. Dezember 2026, Zürich
13h00 – 17h00
Der Veranstaltungsort in Zürich wird noch kommuniziert.
Anmelden bis 16. November 2026
Anmeldung

«Mich beschäftigt die Frage, wie wir Sport und Sportunterricht diversitätsbewusst und geschlechterinklusiv gestalten können. Dazu braucht es frische Ideen, gedankliche Innovationen und eine offene Haltung, die Menschen aus dem Sport und aus der sportbezogenen Forschung nur gemeinsam entwickeln können.»
Dr. Karolin Heckemeyer
Karolin Heckemeyer lehrt und forscht an der Pädagogischen Hochschule FHNW und ist dort in der Primarlehrpersonenbildung tätig. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich aus sportsoziologischer, sportpädagogischer und intersektionaler Perspektive mit Fragen rund um Diversität, Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechtervielfalt im Sport und Sportunterricht. Dabei ist es ihr ein Anliegen, wissenschaftliches Wissen und sport- und unterrichtspraktische Inhalte miteinander zu verbinden. Als ehemalige Mittelstrecken- und 400m-Hürdenläufer*in geniesst sie es heute, Lauf-Spaziergänge ohne Kilometerangaben oder Stoppuhr zu machen.
karolin.heckemeyer@fhnw.ch
→ Weitere Infos zu Karolin

«Sport ist für alle. Und doch sieht die Realität oft anders aus. Mich motiviert, wenn ich miterlebe, wie Vorurteile abgebaut und Zugangshürden aus dem Weg geräumt werden. Dafür steht Sport beyond limits – für eine geschlechtergerechte Schweizer Sportkultur.»
Monika Hofmann M.A.
Monika Hofmann ist Geschlechterforscherin am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern. Dort beschäftigt sie sich im Bereich Wissenstransfer mit Sport und Geschlecht unter anderem als Buchautorin («Das Recht zu kicken. Die Geschichte des Schweizer Frauenfussballs», «Vorbild und Vorurteil. Lesbische Spitzensportlerinnen erzählen») oder Podcasterin («Fussballpionierinnen», «GeschlechterDifferenzen»). In ihrer Freizeit ist sie als Punkt- und Ringrichterin sowie in der Kommission Breitensport für SwissBoxing tätig und gibt FLINTA-Boxtrainings an einer Berner Boxschule.
monika.hofmann@unibe.ch
→ Weitere Infos zu Monika

«Sport kann befreien, beglücken und Seelenbalsam sein. Er kann aber auch ausschliessen und quälen. Die Menschenwürde im Sport ist mein Kompass. Wenn sportliche Normen oder Strukturen diskriminieren oder einschränken, dann müssen sie analysiert, überdacht und verändert werden. Ich setze mich dafür ein, dass Sport der menschlichen Vielfalt gerecht wird, nicht umgekehrt.»
Dr. Marianne Meier
Marianne Meier ist Historikerin, Politologin und Sportpädagogin. Sie lehrt und forscht an der Universität Bern (IZFG) und befasst sich mit Sport im Kontext von Diversität, Geschlecht, Menschenrechte, Empowerment, Gewaltprävention, Nachhaltigkeit, Inklusion, Fussball sowie Monitoring & Evaluation, insbesondere im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit. Dabei war sie im In- und Ausland auch für NGOs und Behörden tätig. Sie promovierte zu «Vorbilder im Sportkontext» im südlichen Afrika. 2004 schrieb sie «Zarte Füsschen am harten Leder» über die Geschichte des Frauenfussballs. Sie ist Co-Autorin von «Vorbild und Vorurteil» (2020), «Das Recht zu kicken» (2025) und tut dies auch selbst fürs Leben gerne.

